Evidenz
Wissenschaftliche Belege. Wie belastbar sie sind, hängt unter anderem vom Studientyp, vom Verzerrungsrisiko und von der Studienlage insgesamt ab. Fehlende Evidenz heißt nicht, dass etwas unwirksam ist.
- Auch genannt
- evidenzbasiert, Studienlage
„Evidenz“ meint wissenschaftliche Belege. Wie belastbar sie sind, hängt unter anderem vom Studientyp, vom Verzerrungsrisiko und von der Studienlage insgesamt ab. Die S3-Leitlinie von 2021 unterschied in ihren Empfehlungen „soll“ (starke Empfehlung aufgrund der Evidenz, Grad A), „sollte“ (Grad B) und „kann“ (offene Empfehlung wegen geringer Evidenz, Grad 0). [1, Kap. C.1]
Wichtig: Wenn für ein Verfahren keine Evidenz vorliegt, heißt das nicht, dass es unwirksam ist, sondern dass es bisher nicht ausreichend erforscht wurde. [1, Kap. C.1] Die Leitlinie ist seit dem 23.03.2026 abgelaufen. [2]
Quellen und Literatur
- DGKJP/DGPPN et al.: Autismus-Spektrum-Störungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter, Teil 2: Therapie. Interdisziplinäre S3-Leitlinie, AWMF-Reg.-Nr. 028-047, Langversion, Stand Text 02.05.2021. https://register.awmf.org/assets/guidelines/028-047l_S3_Autismus-Spektrum-Stoerungen-Kindes-Jugend-Erwachsenenalter-Therapie_2021-04_1.pdf
- DGKJP: Aktuelle Leitlinien (Übersicht mit AWMF-Registernummer und Gültigkeitsdatum). https://www.dgkjp.de/wissen/aktuelle-leitlinien/
Ausführlich: Wie gut ist eine Studie? Evidenz verständlich erklärt
Beiträge zu diesem Begriff
WissensartikelWissenschaft & Forschung
Wie gut ist eine Studie? Evidenz verständlich erklärt
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