Wege & Orientierung
Rechte, Leistungen und Hilfesystem in Deutschland
Hilfesystem verstehen
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Das Hilfesystem verstehen: Wer ist wofür zuständig?
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Kindergeld für volljährige Kinder mit Behinderung
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Leistungen und Hilfen bei Autismus im Überblick
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Persönliches Budget: Leistungen selbst verwalten
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Unabhängige Beratung finden: Was die EUTB leistet
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Volljährigkeit mit 18: Was sich rechtlich ändert
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Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter
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Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Betreuung
Schwerbehinderung (GdB, Merkzeichen)
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Behinderten-Pauschbetrag und Pflege-Pauschbetrag
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Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis: G, B, H, aG
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Schwerbehindertenausweis und GdB bei Autismus
Pflegegrad
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Pflegegeld, Verhinderungspflege und Entlastungsbetrag
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Pflegegrad bei Autismus
Eingliederungshilfe (SGB IX, § 35a SGB VIII)
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Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII
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Eingliederungshilfe nach dem SGB IX
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Teilhabeplan und Gesamtplan: Wie Leistungen geplant werden
Schulbegleitung beantragen
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Schulbegleitung beantragen: Zuständigkeit und Ablauf
Leistungen für Arbeit
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Budget für Arbeit und Unterstützte Beschäftigung
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Erwerbsminderungsrente und Grundsicherung
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Schwerbehinderung im Beruf: Rechte und Kündigungsschutz
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Teilhabe am Arbeitsleben: Leistungen nach SGB IX
Wohnformen & Leistungen
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Wohnen und Assistenz in der Eingliederungshilfe
Finanzierung von Therapien & Hilfsmitteln
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Autismustherapie finanzieren: Wer ist zuständig?
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Heilmittel und Hilfsmittel auf Rezept
Anträge, Bescheide & Widerspruch
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Anträge stellen und Widerspruch einlegen
Häufige Fragen
Bekommt man mit Autismus einen Schwerbehindertenausweis?
Eine Autismusdiagnose führt nicht automatisch zu einem Grad der Behinderung (GdB). Den GdB stellt auf Antrag die zuständige Behörde fest; entscheidend ist, wie stark Autismus die Teilhabe im Alltag beeinträchtigt. Ab einem GdB von 50 gilt ein Mensch als schwerbehindert und kann einen Schwerbehindertenausweis erhalten. Rechtsstand und Einzelheiten stehen im ausführlichen Beitrag; im Einzelfall helfen Beratungsstellen.
Kann ein Kind mit Autismus einen Pflegegrad bekommen?
Der Pflegegrad hängt nicht von einer Diagnose ab, sondern davon, wie selbstständig ein Mensch im Alltag ist. Das Gesetz fragt, ob jemand gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten hat und deshalb dauerhaft, voraussichtlich mindestens sechs Monate, auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Bei Kindern wird die Selbstständigkeit mit der von altersentsprechend entwickelten Kindern verglichen. Autismus wird im Gesetz nicht genannt; entschieden wird im Einzelfall.
Was ist Eingliederungshilfe?
Aufgabe der Eingliederungshilfe ist es, Leistungsberechtigten eine individuelle Lebensführung zu ermöglichen, die der Würde des Menschen entspricht, und ihre volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu fördern. Leistungen erhalten Menschen mit Behinderungen, die wesentlich in der gleichberechtigten Teilhabe eingeschränkt oder von einer solchen wesentlichen Behinderung bedroht sind. Die Leistungen umfassen unter anderem medizinische Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, Teilhabe an Bildung und Soziale Teilhabe.
Was tun, wenn ein Antrag abgelehnt wird?
Ein Bescheid, mit dem du nicht einverstanden bist, kann mit einem Widerspruch angefochten werden. Der Widerspruch ist binnen eines Monats, nachdem der Bescheid bekanntgegeben worden ist, schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stelle einzureichen, die den Bescheid erlassen hat. Fehlt im Bescheid die Belehrung über den Rechtsbehelf, beginnt diese Frist nicht zu laufen. Das ist keine Rechtsberatung; hol dir bei Bedarf Unterstützung bei einer Beratungsstelle.
Wann gilt jemand als erwerbsgemindert?
Nach § 43 SGB VI ist teilweise erwerbsgemindert, wer wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit nicht mindestens sechs Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes arbeiten kann, voll erwerbsgemindert, wer nicht mindestens drei Stunden täglich arbeiten kann. Entscheidend ist die Leistungsfähigkeit, nicht die Diagnose (Einordnung der Redaktion). Rechtsstand 10.10.2026; keine Rechtsberatung.
Was ist der Unterschied zwischen Vorsorgevollmacht und rechtlicher Betreuung?
Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigst du selbst eine Person, deine Angelegenheiten wahrzunehmen. Eine rechtliche Betreuung bestellt dagegen das Gericht, und nur, wenn sie erforderlich ist; das ist insbesondere nicht der Fall, soweit eine bevollmächtigte Person die Angelegenheiten gleichermaßen besorgen kann. Rechtsstand 10.10.2026; keine Rechtsberatung.
Ausführlich: Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Betreuung
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