Autismus verstehen
Grundlagen für den Einstieg
Was ist Autismus?
Wissensartikel
Was ist Autismus?
Merkmale & Vielfalt im Spektrum
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Anforderungsvermeidung (PDA): Was die Forschung sagt
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Autismus und intellektuelle Beeinträchtigung
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Das Autismus-Spektrum: Warum es so verschieden ist
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Wiederkehrendes Verhalten und Spezialinteressen
Wahrnehmung & Reizverarbeitung
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Interozeption: Körpersignale wahrnehmen und deuten
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Reizverarbeitung: Wahrnehmung anders erleben
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Stimming: Selbststimulation verstehen
Kommunikation & soziale Interaktion
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Soziale Kommunikation und Interaktion bei Autismus
Stärken & Ressourcen
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Stärken und Ressourcen – ohne Klischee
Begleiterkrankungen & häufige Begleitmerkmale
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Alexithymie: Gefühle erkennen und benennen
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Autismus und ADHS: Abgrenzung und Behandlung
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Häufige Begleiterkrankungen bei Autismus
Neurodiversität & Sprache
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Neurodiversität: Was hinter dem Konzept steckt
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Sprache und Begriffe rund um Autismus
Mythen & Fakten
Wissensartikel
Empathie und Autismus: ein verbreitetes Missverständnis
Wissensartikel
Mythen und Fakten über Autismus
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Verursachen Impfungen Autismus? Was die Studien zeigen
Häufige Fragen
Was ist Autismus?
Autismus ist eine Besonderheit der Entwicklung, die nach einer Fachübersicht ein Leben lang besteht. Sie zeigt sich vor allem in der sozialen Kommunikation und Interaktion und in wiederkehrenden, wenig flexiblen Verhaltensweisen, Interessen oder Aktivitäten. Wie sich Autismus zeigt, ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden. In den medizinischen Klassifikationen heißt die Diagnose „Autismus-Spektrum-Störung“.
Ist Autismus eine Krankheit?
In den medizinischen Klassifikationen ist Autismus als „Autismus-Spektrum-Störung“ unter den Störungen der neuronalen und mentalen Entwicklung aufgeführt. Das Konzept der Neurodiversität versteht Autismus dagegen als eine Form natürlicher Vielfalt der Entwicklung und lehnt es ab, Abweichungen von der Norm als Fehler zu sehen, der korrigiert werden muss. Beide Sichtweisen gibt es nebeneinander; sie schließen nicht aus, dass Menschen im Autismus-Spektrum Unterstützung brauchen.
Verursachen Impfungen Autismus?
Nein: Große Studien finden keinen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus. Eine Metaanalyse von 2014 wertete fünf Kohortenstudien mit insgesamt 1.256.407 Kindern und fünf Fall-Kontroll-Studien mit 9.920 Kindern aus und fand keinen Zusammenhang, auch nicht für die Masern-Mumps-Röteln-Impfung oder für Thiomersal. Eine dänische Kohortenstudie mit 657.461 Kindern fand für MMR-geimpfte Kinder kein erhöhtes Autismus-Risiko. Ein 1998 in The Lancet erschienener Beitrag, der oft angeführt wurde, wurde 2010 von der Zeitschrift zurückgezogen.
Ausführlich: Verursachen Impfungen Autismus? Was die Studien zeigen
Heißt es „Menschen mit Autismus“ oder „autistische Menschen“?
Dazu gibt es keine einheitliche Antwort. Befragungen in Großbritannien und den USA fanden, dass Menschen im Autismus-Spektrum, Eltern und Fachleute unterschiedliche Begriffe bevorzugen; „autism“ selbst wurde breit akzeptiert. Autismus Wissen schreibt in eigenen Texten „Menschen mit Autismus“ und „Menschen im Autismus-Spektrum“. Das ist eine redaktionelle Hausentscheidung, keine objektiv richtige Form. Im persönlichen Kontakt ist es am besten, nach der bevorzugten Bezeichnung zu fragen.
Was bedeutet Neurodiversität?
Neurodiversität bezeichnet die natürliche Vielfalt der menschlichen neurologischen Entwicklung. Als Paradigma versteht es Abweichungen von der Norm nicht als Fehler, der korrigiert werden muss; es ist eng mit dem sozialen Modell von Behinderung verbunden. Das Wort wurde 1998 von Judy Singer und Harvey Blume geprägt. Das Konzept ersetzt keine Diagnostik und sagt nicht, dass niemand Unterstützung braucht.
Haben Menschen mit Autismus keine Empathie?
So pauschal stimmt das nicht. Eine Meta-Analyse von 51 Studien fand Unterschiede nur in einigen Teilbereichen der Empathie, in anderen nicht, bei starker Streuung zwischen den Studien. Außerdem laufen Missverständnisse zwischen Menschen mit und ohne Autismus in beide Richtungen („doppelte Empathie“). Die Forschung dazu ist nicht abgeschlossen.
Ausführlich: Empathie und Autismus: ein verbreitetes Missverständnis
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