Erwachsene im Spektrum
Leben als Erwachsene:r im Autismus-Spektrum
Späte Diagnose & Identität
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Späte Diagnose: Was sich verändern kann
Masking & autistisches Burnout
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Autistisches Burnout
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Psychische Belastung und Suizidgedanken bei Autismus
Beruf & Arbeitsplatz
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Arbeit und Beruf mit Autismus
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Diagnose am Arbeitsplatz offenlegen?
Beziehungen & Partnerschaft
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Beziehungen, Freundschaft und Partnerschaft
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Einsamkeit und soziale Kontakte bei Erwachsenen
Frauen & Autismus
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Gesundheitsversorgung für Erwachsene: Hürden
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Selbstständig werden als junge Erwachsene
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Wohnen mit Autismus: Was betreutes Wohnen leisten sollte
Eltern mit Autismus
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Eltern mit Autismus
Älterwerden
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Älterwerden im Autismus-Spektrum
Häufige Fragen
Was ist Masking?
Mit Masking (in der Forschung meist Camouflaging, also „Tarnen“) sind Strategien gemeint, mit denen Menschen im Autismus-Spektrum sich an eine überwiegend von Menschen ohne Autismus geprägte Umgebung anpassen, etwa indem sie bewusst Blickkontakt herstellen oder Gesprächsthemen vorbereiten. Menschen berichten, dass sie damit Ausgrenzung vermeiden wollen. In mehreren Studien hing stärkeres Camouflaging mit mehr Angst und Depression zusammen; das ist ein Zusammenhang und kein Beleg für Ursache und Folge. Befragte berichteten außerdem von Erschöpfung.
Was ist autistisches Burnout?
„Autistisches Burnout“ ist ein Begriff, über den Menschen im Autismus-Spektrum selbst viel sprechen und den die Forschung erst seit Kurzem untersucht. Eine Studie beschreibt es als Zustand aus chronischem Stress und einem Missverhältnis zwischen Anforderungen und Fähigkeiten, wenn passende Unterstützung fehlt; Kennzeichen sind lang anhaltende Erschöpfung, Verlust von Fähigkeiten und geringere Toleranz für Reize. Es ist kein offiziell festgelegtes Krankheitsbild.
Wie erleben Menschen eine späte Diagnose?
Ein systematischer Review von 26 Studien fasste zwei große Themen zusammen: Erleben von ständigem Kämpfen (unter anderem der schwierige Weg zur Diagnose, uneinheitliche Unterstützung und Stigma) und Offenbarung (emotionale Reaktionen und Entwicklung einer Identität im Autismus-Spektrum). Die Diagnose kann Verständnis, Akzeptanz und Gemeinschaft geben, aber Stigma, Bedauern und fehlende Unterstützung danach bleiben für viele ein Problem.
Werden Mädchen und Frauen später diagnostiziert?
In der Kindheit erhalten deutlich mehr Jungen als Mädchen eine Autismusdiagnose. Eine große schwedische Studie mit 2.756.779 Menschen fand, dass sich das Verhältnis mit steigendem Alter bei der Diagnose angleicht; bis zum Alter von 20 Jahren lag es 2022 bei etwa 1,2. Das spricht dafür, dass viele Mädchen und Frauen nicht seltener, sondern später diagnostiziert werden. Warum das so ist, hat die Studie nicht geprüft.
Ausführlich: Frauen und Autismus: Warum die Diagnose oft später kommt
Soll ich meine Diagnose am Arbeitsplatz erwähnen?
Das entscheidest du selbst; es gibt Gründe dafür und dagegen. Die Leitlinie von 2021 empfahl, Arbeitgeber und Vorgesetzte vor Arbeitsbeginn zu beraten; eine Information der Kolleg:innen kann unter Einbeziehung der Person erwogen werden. Zu einer allgemeinen Pflicht, eine Diagnose anzugeben, haben wir keine Quelle gelesen. Lass dich bei Unsicherheit beraten, zum Beispiel beim Integrationsamt oder bei der EUTB.
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