XYY-Syndrom
Chromosomenbesonderheit mit einem zusätzlichen Y-Chromosom. Die S3-Leitlinie Diagnostik von 2016 führt sie in einer Tabelle zu genetischen Befunden bei Autismus auf; wie oft sie vorkommt, wird hier nicht wiedergegeben.
- Auch genannt
- 47,XYY
Das XYY-Syndrom bezeichnet eine Besonderheit der Chromosomen mit einem zusätzlichen Y-Chromosom. Die S3-Leitlinie Diagnostik von 2016 führt es in ihrer Tabelle „Häufige monogenetische und chromosomale Befunde bei Autismus-Spektrum-Störung“ als chromosomale Auffälligkeit neben dem Klinefelter-Syndrom (XXY) auf. [1, Kap. A.5.2, Tab. 9]
Die Zahlenangaben der Tabelle sind im Text nicht eindeutig den einzelnen Zeilen zuzuordnen; deshalb nennt dieser Eintrag keine Häufigkeiten. Die Leitlinie ist abgelaufen („bis 04.04.2021“ gültig) und wird überarbeitet; der Eintrag erklärt nur, wie sie das Thema darstellte. Ob und wann eine genetische Untersuchung sinnvoll ist, entscheidet die behandelnde Fachperson. Mehr zum Hintergrund: Genetik bei Autismus.
Quellen und Literatur
- DGKJP/DGPPN et al.: Autismus-Spektrum-Störungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter, Teil 1: Diagnostik. Interdisziplinäre S3-Leitlinie, AWMF-Reg.-Nr. 028-018, Stand Text 23.02.2016. https://register.awmf.org/assets/guidelines/028-018l_S3_Autismus-Spektrum-Stoerungen_ASS-Diagnostik_2016-05-abgelaufen.pdf
Ausführlich: Genetik und Autismus: Vererbung und Gentests
Beiträge zu diesem Begriff
WissensartikelWissenschaft & Forschung
Genetik und Autismus: Vererbung und Gentests
Verwandte Begriffe
Fehler gefunden?
Wenn etwas sachlich falsch, veraltet oder unklar ist, sag uns Bescheid. Du musst keine persönlichen Daten angeben.