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Begleiterkrankung

Eine weitere Erkrankung, die zusätzlich zu Autismus besteht (Komorbidität), zum Beispiel Aufmerksamkeitsstörungen, Angsterkrankungen, Depressionen oder Epilepsie.

Auch genannt
Komorbidität

Nach einer Fachübersicht von 2024 weisen etwa zwei Drittel aller Menschen mit Autismus mindestens eine Begleiterkrankung (Komorbidität) auf. Dazu zählen psychische Erkrankungen wie Intelligenzminderung, Aufmerksamkeitsstörungen, Angsterkrankungen und Depressionen, aber auch genetische Erkrankungen, Epilepsie und Stoffwechselerkrankungen. [1]

Begleiterkrankungen können den Alltag und die Entwicklung erheblich beeinflussen. Deshalb gilt es als wichtig, sie genau abzuklären und bei Bedarf zu behandeln. [1]

Quellen und Literatur

  1. Höhne E, Kamp-Becker I (Klinik für KJP, Universitätsklinikum Marburg): Diagnostik der Autismus-Spektrum-Störung. Pädiatrie (Rosenfluh) 2024;(4+5):27–32. https://rosenfluh.ch/media/paediatrie/2024/04-05/Diagnostik-der-Autismus-Spektrum-Stoerung.pdf

Ausführlich: Häufige Begleiterkrankungen bei Autismus

Beiträge zu diesem Begriff

Verwandte Begriffe

  • Autismus-Spektrum-Störung

    Autismus-Spektrum-Störung: Name der Diagnose in den Klassifikationen. Zwei Kernbereiche, große Unterschiede von Mensch zu Mensch. Einordnung und Quellen.

  • Psychoedukation

    Vermittlung von Wissen über Autismus und mögliche Begleiterkrankungen an Betroffene und Angehörige, einzeln oder in der Gruppe.

Zu „Autismus von A bis Z“

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