Grad der Behinderung (GdB)
Maß für die Auswirkungen einer Beeinträchtigung auf die Teilhabe. Er wird auf Antrag von der zuständigen Behörde festgestellt. Ab einem GdB von 50 gilt ein Mensch als schwerbehindert.
- Abkürzung
- GdB
- Auch genannt
- GdB, Behinderungsgrad
Eine Autismusdiagnose führt nicht automatisch zu einem Grad der Behinderung. Den GdB stellt auf Antrag die zuständige Behörde fest. [1] Entscheidend ist, wie stark Autismus die Teilhabe im Alltag beeinträchtigt. Für Autismus nennt die Versorgungsmedizin-Verordnung Anhaltswerte von 10 bis 100 (dort als „Grad der Schädigungsfolgen“, GdS, bezeichnet), je nachdem wie ausgeprägt die „sozialen Anpassungsschwierigkeiten“ sind. [2] Ab einem GdB von 50 gilt ein Mensch als schwerbehindert und kann einen Schwerbehindertenausweis erhalten. [3; 1]
Quellen und Literatur
- § 152 SGB IX – Feststellung der Behinderung, Ausweise. https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/__152.html.
- Versorgungsmedizin-Verordnung, Anlage zu § 2 „Versorgungsmedizinische Grundsätze“, Teil B Nr. 3.5.1 „Tief greifende Entwicklungsstörungen“ (GdS/GdB 10–20 / 30–40 / 50–70 / 80–100; Kriterien der ICD 10-GM Version 2011, Teil B Nr. 3.5). VersMedV zuletzt geändert durch Art. 1 V. v. 29.09.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 228). https://www.gesetze-im-internet.de/versmedv/anlage.html
- § 2 SGB IX – Begriffsbestimmungen (Abs. 1–3). Sozialgesetzbuch Neuntes Buch.
Ausführlich: Schwerbehindertenausweis und GdB bei Autismus
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Schwerbehindertenausweis und GdB bei Autismus
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