Ein fester Tagesablauf gibt Sicherheit, doch die eigenen Pläne lassen sich nur schwer einhalten. Vertraute Routinen sind wichtig, gleichzeitig wächst der Wunsch nach Abwechslung. Manche Menschen brauchen viel Ruhe, fühlen sich aber innerlich ständig unruhig. Solche scheinbaren Widersprüche können entstehen, wenn Autismus und ADHS gemeinsam vorliegen. Immer häufiger wird dafür im deutschsprachigen Raum die Bezeichnung AuDHS verwendet.
Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2026 zeigt, wie wenig bislang über das Zusammenspiel beider Bedingungen bekannt ist. Gleichzeitig beschäftigen sich immer mehr Forschende mit den besonderen Erfahrungen von Menschen mit Autismus und ADHS. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Schwierigkeiten bei der Handlungsplanung, der Regulation von Gefühlen und der Bewältigung alltäglicher Anforderungen.
Was AuDHS bedeutet und warum beide Diagnosen zusammen auftreten können
AuDHS bezeichnet das gleichzeitige Vorliegen von Autismus und einer Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung. Der Begriff verbindet die Bezeichnungen Autismus und ADHS. Er wird vor allem in neurodivergenten Gemeinschaften verwendet, um die Erfahrungen von Menschen mit beiden Diagnosen zu beschreiben.
Eine eigenständige medizinische Diagnose ist AuDHS nicht. Fachlich werden Autismus und ADHS weiterhin anhand ihrer jeweiligen diagnostischen Kriterien festgestellt. Beide Diagnosen können aber gleichzeitig vergeben werden.
Bei Autismus stehen unter anderem Besonderheiten in der sozialen Kommunikation, der Verarbeitung von Sinneseindrücken und bestimmte Verhaltensmuster im Mittelpunkt. ADHS kann mit anhaltenden Schwierigkeiten bei der Aufmerksamkeitssteuerung, Impulsivität und Hyperaktivität verbunden sein.
Wenn beide Bedingungen zusammenkommen, entstehen nicht zwangsläufig dieselben Merkmale bei allen Betroffenen. Manche Schwierigkeiten überschneiden sich, andere wirken scheinbar gegensätzlich. Gerade diese Kombination kann den Alltag besonders komplex machen.
Warum Menschen mit AuDHS widersprüchliche Bedürfnisse erleben
Ein häufig beschriebenes Beispiel ist der Wunsch nach festen Routinen. Viele Menschen mit Autismus profitieren von vorhersehbaren Abläufen, während ADHS die Planung und Umsetzung solcher Routinen erschweren kann.
Eine Person erstellt beispielsweise einen detaillierten Wochenplan, vergisst jedoch wichtige Aufgaben oder beginnt mehrere Tätigkeiten gleichzeitig. Andere benötigen klare Strukturen, fühlen sich aber schnell eingeengt, wenn jeder Tag gleich verläuft.
Ähnliches kann bei persönlichen Interessen auftreten. Eine intensive Beschäftigung mit einem Thema bietet möglicherweise Freude und Orientierung. Gleichzeitig kann es schwerfallen, bei weniger interessanten Aufgaben konzentriert zu bleiben oder eine begonnene Tätigkeit zu Ende zu führen.
Diese Erfahrungen sind keine eigenständigen Diagnosekriterien. Sie können aber erklären, weshalb sich manche Menschen mit AuDHS in den üblichen Beschreibungen von Autismus oder ADHS nur teilweise wiederfinden.
Neue Forschungsübersicht zeigt erhebliche Wissenslücken bei AuDHS
Eine im Januar 2026 zunächst online veröffentlichte und im April erschienene systematische Übersichtsarbeit untersuchte den Zusammenhang zwischen exekutiven Funktionen und der Regulation von Gefühlen bei Autismus, ADHS und dem gemeinsamen Auftreten beider Bedingungen.
Exekutive Funktionen sind Fähigkeiten, mit denen Menschen ihr Verhalten steuern. Dazu gehören beispielsweise das Planen von Handlungen, der Wechsel zwischen Aufgaben, das Arbeitsgedächtnis und die Kontrolle von Impulsen.
Die Forschenden werteten insgesamt 22 Studien aus. Vier beschäftigten sich ausschließlich mit Autismus, 16 mit ADHS und lediglich zwei ausdrücklich mit Menschen, bei denen beide Diagnosen gemeinsam vorlagen.
Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Schwierigkeiten bei der Handlungssteuerung und der Emotionsregulation zusammenhängen können. Welche besonderen Muster bei AuDHS auftreten, lässt sich aufgrund der wenigen Untersuchungen allerdings noch nicht zuverlässig bestimmen.
Das Forschungsteam fordert deshalb weitere Studien, die Menschen mit beiden Diagnosen gezielt berücksichtigen. Nur so lässt sich genauer untersuchen, welche Schwierigkeiten durch die Kombination entstehen und welche Unterstützungsmaßnahmen geeignet sind.
Wenn selbst einfache Aufgaben unverhältnismäßig viel Kraft kosten
Eine Rechnung bezahlen, einen Arzttermin vereinbaren oder eine E-Mail beantworten. Manche Menschen mit AuDHS wissen genau, welche Aufgaben erledigt werden müssen, haben aber erhebliche Schwierigkeiten, mit ihnen zu beginnen.
Die Ursachen können unterschiedlich sein. Schwierigkeiten bei der Planung und Aufmerksamkeitssteuerung können eine Rolle spielen. Hinzu kommt möglicherweise das Bedürfnis, Aufgaben in einer ganz bestimmten Reihenfolge zu erledigen.
Wird der gewohnte Ablauf unterbrochen, kann der Wiedereinstieg schwerfallen. Andere verlieren den Überblick, weil gleichzeitig zu viele Aufgaben oder Gedanken Aufmerksamkeit beanspruchen.
Von außen wird dies möglicherweise als Unzuverlässigkeit oder fehlende Motivation wahrgenommen. Tatsächlich lässt sich aus solchen Schwierigkeiten nicht ableiten, wie wichtig einer Person die betreffende Aufgabe ist.
Hilfreich können überschaubare Arbeitsschritte, Erinnerungen und verlässliche Abläufe sein. Welche Strategie funktioniert, muss individuell ausprobiert werden.
AuDHS kann soziale Kontakte besonders anstrengend machen
Auch in Beziehungen können unterschiedliche Bedürfnisse zusammenkommen. Manche Menschen mit Autismus benötigen Zeit, um soziale Erwartungen zu verstehen oder sich auf Gespräche vorzubereiten. ADHS kann gleichzeitig dazu beitragen, dass sie Gespräche impulsiv unterbrechen oder wichtige Verabredungen vergessen.
Eine Person kann sich intensiv nach Freundschaften sehnen und trotzdem wochenlang Schwierigkeiten haben, auf Nachrichten zu antworten. Andere sind während einer Begegnung sehr gesprächig und brauchen anschließend mehrere Stunden Ruhe.
Solche Unterschiede können zu Missverständnissen führen. Wenn jemand eine Verabredung kurzfristig absagt oder eine Nachricht unbeantwortet lässt, bedeutet das nicht zwangsläufig fehlendes Interesse.
Allerdings gibt es kein einheitliches soziales Verhalten bei AuDHS. Manche Menschen haben viele Kontakte, andere bevorzugen wenige enge Beziehungen. Entscheidend ist, wie die betreffende Person ihre Beziehungen selbst gestalten möchte.
Masking kann dazu beitragen, dass AuDHS lange unerkannt bleibt
Viele Menschen entwickeln Strategien, um Schwierigkeiten nach außen möglichst wenig sichtbar werden zu lassen. Sie beobachten soziale Regeln, bereiten Gespräche vor oder unterdrücken Verhaltensweisen, mit denen sie auffallen könnten. Solche Anpassungsstrategien werden häufig als Masking bezeichnet.
Bei AuDHS können unterschiedliche Formen der Anpassung zusammenkommen. Eine Person versucht beispielsweise, ihre organisatorischen Schwierigkeiten durch strenge Planung auszugleichen. Gleichzeitig investiert sie viel Energie darin, in sozialen Situationen konzentriert und sicher zu wirken.
Diese Strategien können im Beruf oder im Studium funktionieren. Für Außenstehende bleibt jedoch häufig unsichtbar, wie anstrengend die ständige Anpassung ist.
Eine internationale Untersuchung aus dem Oktober 2025 befragte 1.056 junge Erwachsene mit ADHS, Autismus oder beiden Diagnosen. Darunter waren 95 Menschen mit einer Doppeldiagnose.
Die Teilnehmenden berichteten, dass ihr Masking je nach sozialer Situation unterschiedlich stark ausgeprägt war. Die Forschenden fanden zudem Zusammenhänge zwischen der Wahrnehmung eigener Stärken, der Einstellung zur Diagnose und der selbst eingeschätzten Lebensqualität.
Die Untersuchung zeigt, wie unterschiedlich neurodivergente Erwachsene ihre Diagnose erleben. Sie kann jedoch nicht beweisen, dass Masking bestimmte gesundheitliche Folgen verursacht.
Warum Frauen ihre AuDHS-Diagnose teilweise erst spät erhalten
Eine weitere wissenschaftliche Untersuchung beschäftigte sich mit sechs Frauen, bei denen Autismus und ADHS erst im Erwachsenenalter festgestellt worden waren. Die Teilnehmerinnen berichteten darüber, wie sie ihre beiden Diagnosen verstehen und in ihre persönliche Lebensgeschichte einordnen.
Einige empfanden Autismus und ADHS zunächst als zwei widersprüchliche Teile ihrer Persönlichkeit. Andere erlebten beide Bedingungen als eng miteinander verbunden.
Die Diagnose konnte dabei helfen, frühere Schwierigkeiten besser zu verstehen. Gleichzeitig entstanden neue Fragen nach der eigenen Identität und dem Umgang mit gesellschaftlichen Erwartungen.
Mit lediglich sechs Teilnehmerinnen war die Untersuchung klein. Sie bietet Einblicke in persönliche Erfahrungen, erlaubt aber keine allgemeinen Aussagen über Frauen mit AuDHS.
Auch Männer und Menschen anderer Geschlechter können beide Diagnosen erst im Erwachsenenalter erhalten. Eine späte Diagnosestellung bedeutet nicht, dass Autismus oder ADHS erst zu diesem Zeitpunkt entstanden sind.
Warum Menschen mit AuDHS häufig von Erschöpfung berichten
Im Alltag können mehrere Belastungen gleichzeitig auftreten. Geräusche und andere Sinneseindrücke müssen verarbeitet werden, Aufgaben erfordern Organisation und soziale Begegnungen verlangen Aufmerksamkeit.
Wer zusätzlich ständig versucht, eigene Schwierigkeiten zu verbergen, kann erheblich unter Druck geraten. Manche Menschen berichten, dass sie während der Arbeit gut funktionieren, nach Feierabend aber kaum noch Energie für Haushalt, soziale Kontakte oder persönliche Interessen haben.
Andere erleben starke Schwankungen ihrer Leistungsfähigkeit. Während sie sich über längere Zeit intensiv mit einem interessanten Thema beschäftigen können, fallen alltägliche Aufgaben unverhältnismäßig schwer.
Erschöpfung ist allerdings kein eigenständiges Diagnosemerkmal von AuDHS. Auch Schlafprobleme, Depressionen, Angststörungen, körperliche Erkrankungen oder anhaltende Überlastung können dahinterstehen.
Wenn Erschöpfung über längere Zeit anhält oder sich deutlich verstärkt, sollte deshalb eine medizinische oder psychotherapeutische Abklärung erfolgen. Wie sensorische Belastungen zusätzlich zur Erschöpfung beitragen können, erläutert unser Wissensartikel über Reizüberflutung bei Autismus.
Wie AuDHS bei Erwachsenen diagnostiziert wird
Wer bei sich sowohl Autismus als auch ADHS vermutet, benötigt eine fachliche Abklärung beider Bedingungen. Ein einzelner Online-Test reicht dafür nicht aus.
In der Diagnostik werden die aktuelle Lebenssituation, die Entwicklung seit der Kindheit und mögliche Schwierigkeiten in unterschiedlichen Lebensbereichen betrachtet. Ergänzend können Fragebögen, Gespräche mit Bezugspersonen und vorhandene Unterlagen aus der Schulzeit hilfreich sein.
Manche Erwachsene erhalten zunächst eine ADHS-Diagnose, weil Konzentrationsprobleme, Impulsivität oder innere Unruhe besonders auffallen. Bei anderen wird zuerst Autismus festgestellt, während Schwierigkeiten bei der Aufmerksamkeitssteuerung zunächst weniger Beachtung finden.
Für eine sorgfältige Diagnostik ist wichtig, dass nicht automatisch alle Auffälligkeiten einer bereits bekannten Diagnose zugeschrieben werden. Ebenso müssen mögliche andere Erklärungen berücksichtigt werden.
Informationen über die einzelnen Untersuchungsschritte finden sich in unserem Beitrag zur Autismusdiagnostik bei Erwachsenen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten es bei AuDHS gibt
Für AuDHS gibt es keine einheitliche Behandlung, die bei allen Menschen gleichermaßen geeignet ist. Entscheidend ist, welche Schwierigkeiten bestehen und welche Unterstützung die betreffende Person benötigt.
Bei einer zusätzlich diagnostizierten ADHS können unter bestimmten Voraussetzungen Medikamente helfen, beispielsweise Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Impulsivität oder ausgeprägter Hyperaktivität zu verringern.
Die britische NICE-Leitlinie sieht für Menschen mit ADHS und gleichzeitigem Autismus grundsätzlich dieselben medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten vor wie für andere Menschen mit ADHS. Sie empfiehlt jedoch eine langsamere Anpassung der Dosierung und eine häufigere Kontrolle möglicher Nebenwirkungen.
Medikamente gegen ADHS behandeln nicht den Autismus selbst. Ob sie im Einzelfall sinnvoll sind, muss ärztlich beurteilt und begleitet werden.
Auch Psychotherapie, Beratung und alltagspraktische Unterstützung können wichtig sein. Dabei sollten die individuellen Kommunikationsbedürfnisse, sensorischen Besonderheiten und Schwierigkeiten bei der Selbstorganisation berücksichtigt werden.
Mehr über geeignete therapeutische Angebote erklärt unser Wissensartikel zur Psychotherapie bei Autismus.
Was Menschen mit AuDHS im Alltag helfen kann
Eine hilfreiche Alltagsgestaltung muss nicht möglichst viele Regeln enthalten. Entscheidend ist, dass die vorhandenen Strukturen tatsächlich entlasten.
Manchen Menschen helfen feste Zeiten für wiederkehrende Aufgaben, andere benötigen bewusst flexible Tagesabschnitte. Digitale Erinnerungen, schriftliche Aufgabenlisten oder sichtbare Wochenpläne können die Organisation unterstützen.
Bei größeren Aufgaben kann es sinnvoll sein, einzelne Schritte festzulegen und bereits den Beginn einer Tätigkeit möglichst einfach zu gestalten. Auch ausreichend Zeit für Übergänge kann hilfreich sein.
Im Beruf können klare Zuständigkeiten, schriftliche Arbeitsaufträge und die Reduzierung unnötiger Unterbrechungen unterstützen. Andere Menschen benötigen zusätzlich eine reizärmere Umgebung oder flexible Arbeitszeiten.
Wichtig ist, die Maßnahmen gemeinsam mit der betreffenden Person auszuwählen. Eine starre Routine kann für einen Menschen hilfreich sein und für einen anderen zusätzliche Belastung bedeuten.
Welche Anpassungen im Berufsleben möglich sind, erläutert unser Beitrag über Arbeit und Beruf mit Autismus.
AuDHS bedeutet nicht automatisch einen höheren Unterstützungsbedarf
Auch wenn Autismus und ADHS gleichzeitig vorliegen, lässt sich aus der Doppeldiagnose nicht unmittelbar ableiten, wie selbstständig jemand leben kann oder welche Unterstützung erforderlich ist.
Manche Menschen mit AuDHS benötigen nur einzelne Anpassungen im Alltag. Andere sind regelmäßig auf umfassende Unterstützung angewiesen.
Ebenso wenig lassen sich bestimmte Stärken pauschal aus der Diagnose ableiten. Kreativität, analytisches Denken, intensive Interessen oder eine besondere Aufmerksamkeit für Details können persönliche Fähigkeiten sein. Sie treten jedoch nicht bei allen Menschen mit AuDHS gleichermaßen auf.
Entscheidend ist, den Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und persönlichen Zielen zu betrachten.
AuDHS braucht mehr Aufmerksamkeit in Forschung und Versorgung
Die Forschungsübersicht aus dem Jahr 2026 macht deutlich, wie begrenzt die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum gemeinsamen Auftreten von Autismus und ADHS bislang sind. Obwohl beide Bedingungen gleichzeitig vorkommen können, werden sie in vielen Untersuchungen weiterhin getrennt betrachtet.
Dadurch bleiben wichtige Fragen offen. Noch ist beispielsweise nicht ausreichend geklärt, welche Unterstützungsmaßnahmen bei bestimmten Kombinationen von Schwierigkeiten besonders wirksam sind und wie sich der individuelle Bedarf im Laufe des Lebens verändert.
Für Menschen mit AuDHS kann die Doppeldiagnose helfen, bisherige Erfahrungen besser zu verstehen. Sie kann außerdem dazu beitragen, dass Unterstützung nicht ausschließlich auf Autismus oder ADHS ausgerichtet wird.
Im Mittelpunkt sollte dabei nicht stehen, wie gut sich jemand an die Erwartungen anderer anpasst. Entscheidend ist, ob Menschen mit AuDHS ihren Alltag selbstbestimmt gestalten können und die Unterstützung erhalten, die zu ihren tatsächlichen Bedürfnissen passt.
Quellen
Pozo-Rodríguez, M. et al. A systematic review on the association between executive function and emotional regulation in autism, ADHD, and autism/ADHD. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, Band 183, April 2026. Online veröffentlicht am 22. Januar 2026.
Wurth, P. et al. Diagnosis acceptance, masking, and perceived benefits and challenges in adults with ADHD and ASD. Frontiers in Psychiatry, 15. Oktober 2025.
Craddock, E. Navigating residual diagnostic categories. Health, online veröffentlicht am 21. April 2025, Zeitschriftenausgabe März 2026.
National Institute for Health and Care Excellence. Attention deficit hyperactivity disorder, diagnosis and management. Klinische Leitlinie NG87.
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